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In den kommenden Zeilen möchte ich dich mitnehmen auf unsere Reise durch die Höhen und Tiefen einer künstlichen Befruchtung. Von den ersten Gedanken bis zum Ergebnis erkläre ich dir den Ablauf und teile meine Gedanken und Gefühle bei jedem Schritt. Es ist ein sehr persönlicher Weg, geprägt von Hoffnungen, Ängsten und unzähligen Fragen, auf die es oft keine klaren Antworten gibt. Vielleicht kann dir mein Einblick Orientierung geben, vielleicht findest du dich in manchen Momenten auch wieder. Doch in jedem Fall hoffe ich, dass meine Worte dir zeigen, dass du mit deinen Gedanken und Gefühlen nie alleine bist.

Zwei Monate Wartezeit

Wir wussten, dass wir es im nächsten Zyklus nicht erneut versuchen können, weil wir unterwegs sein werden. Also mussten wir zwei Monate warten, bis wir eine neue Chance bekommen würden. Gefühlt ist es eine kleine Ewigkeit. Doch gleichzeitig bietet sie natürlich auch die Möglichkeit meinen Körper zumindest wieder bestmöglich vorzubereiten und zu unterstützen.

Dafür vertraute ich auf eine im Kinderwunsch erfahrene Heilpraktikerin, bei der ich inzwischen bereits mehrmals war. Sie stellte mir eine Mischung aus größtenteils natürlichen Mitteln zusammen, die unter anderem die Eierstockfunktion anregen, die Durchblutung im Unterleib steigern, die Schilddrüsenfunktion unterstützen und die Einnistung begünstigen sollten. 

All diese Mittel nahm ich in der Wartezeit eisern, immer wieder froh, überhaupt das Gefühl zu haben, etwas tun zu können, und gleichzeitig dankbar, von zu Hause aus zu arbeiten, um all die unterschiedlichen Tages- und Mahlzeiten, zu denen sie eingenommen werden sollten, überhaupt einhalten zu können.

Tatsächlich hatte mein Zyklus jedoch andere Pläne. 

Als es Zeit war für die Periodenblutung, krampfte mein Unterleib zwar ein wenig, aber dabei sollte es auch bleiben – die Blutung setzte Partout nicht ein. Die Basalttemperatur schwankte und verwirrte mich damit zusätzlich. Eine Woche sah ich mir das Ganze an, dann machte ich doch einen Schwangerschaftstest. Wie erwartet, war er negativ, doch zumindest hatte ich jetzt Gewissheit und konnte die Geister, die in meinem Kopf Verunsicherung stifteten, vorerst ruhig stellen.

Doch was war los? Ich hatte keine Ahnung …

Eine weitere Woche war ich beunruhigt und völlig verunsichert, was ich überhaupt richtig und was falsch machte. Doch dann legte sich ein Schalter um und ich nahm das Ganze einfach hin. Ich konnte nichts tun. So war es nun mal.

Es war ein weiterer Rückschlag, ein weiteres Zeichen, dass ich mir noch so viel Mühe geben konnte, ich hatte keinerlei Einfluss. Und irgendwie resignierte ich auch. Nach all den Jahren fühlte ich mich am Ende meiner Kräfte. Die Frage, ob es überhaupt noch sein soll, wurde immer lauter. War es das alles wirklich noch wert?

So vergingen die Tage und das Thema rutschte ziemlich weit in den Hintergrund. Ich dachte nicht mehr darüber nach, wann die Blutung denn nun endlich beginnen würde, und was das dann bedeutet. Es waren unbeschwerte Tage … ein seltenes Geschenk in all der Zeit.

Als es dann doch geschah, nahm ich es fast nicht für voll. Doch mit dem Bewusstsein kamen auch schlagartig alle Gedanken wieder zurück. Und mit ihnen die große Frage: Was tun wir jetzt?

Neuer Zyklus, neues Glück

Wir entschieden uns, es einfach zu versuchen. Wenn es nicht sein sollte, würden uns das die Ärzte sagen. Und so schrieb ich, mal wieder an einem Sonntagabend, die entscheidende E-Mail an die Kinderwunschambulanz mit der Bitte um einen Termin, bei dem wir herausfinden würden, ob wir in diesem Zyklus mit der Stimulation beginnen können.

Früh am nächsten Morgen kam sofort die Rückmeldung: kommt heute noch vorbei, morgen haben wir nichts frei. Gesagt, getan und eh wir uns versahen, saßen wir nicht nur gemeinsam im Auto und fuhren ins Krankenhaus, sondern waren im Handumdrehen auch wieder vollkommen konfrontiert mit allen Gedanken, Sorgen, Fragen und Hoffnungen rund um unseren tiefen Wunsch nach einer Familie.

Wie schon einige Male zuvor, warf mich all das vollkommen aus der Bahn. Ich versuchte die Kontrolle zu behalten, indem ich mich auf alles stürzte, was jetzt notwendig war (all die Unterlagen und Medikamente), war nervös, vollkommen überfordert und ließ meinen Unmut an meinem Mann aus, der natürlich überhaupt nicht verstand, was plötzlich mit mir los war. 

Tatsächlich war ich einfach müde… müde von dieser ewigen Achterbahnfahrt, müde von all den Enttäuschungen, müde davon, immer wieder alles zu geben und doch mit leeren Händen dazustehen. Ich fühlte mich allein, unverstanden, als läge die Last einzig und allein auf meinen Schultern – und dabei saßen wir doch so offensichtlich im gleichen Boot. 

Und ich hatte Angst. Riesige Angst wieder einmal enttäuscht zu werden.

Die Stimulation beginnt

Doch diesmal hatten wir Glück. Der Arzt machte den Ultraschall und gab grünes Licht. Alles blieb wie gehabt und ging ganz schnell. Im Handumdrehen waren wir wieder draußen. Wir dürfen beginnen. Eine neue Chance … wie schön!

Diesmal sah das Stimulationsprotokoll für die ersten Tage zwei Spritzen vor. Eine zur Stimulation der Eierstöcke, die andere, aufgrund der mehrfachen Fehlgeburten, war Heparin. Begonnen habe ich am Tag nach dem Ultraschall, also dieses Mal am dritten Zyklustag – gleich nach dem Aufstehen, damit beim nächsten Termin am Freitag (dem 6. Zyklustag) schon eine Spritze mehr die Chance hatte, ihre „Wunder“ zu bewirken.

Die erste Spritze machte mich auch dieses Mal wieder recht nervös und sorgte dafür, dass ich mich auch an diesem Morgen wieder recht kopflos fühlte. Nicht aus Angst vor dem Spritzen, darin war ich inzwischen schon etwas geübt, eher um alles richtig und so gut wie möglich hinzukriegen.

Mit der langen und sehr detaillierten italienischen Bedienungsanleitung der Stimulationsspritze half mir zum Glück mein Mann. Einmal verstanden und probiert, war es dann kein Problem. Auch schmerzhaft war sie nicht. 

Die andere Spritze mit dem Heparin kannte ich bereits und erinnerte mich an all die blauen Flecken, die sie beim letzten Mal auf meinen Oberschenkeln hinterlassen hatte. Diesmal versuchte ich es am Bauch. Hier schien sie zwar bisher keine blauen Flecken zu hinterlassen, dafür war sie jedoch recht schmerzhaft.

Neben den beiden Spritzen nahm ich nur noch ein Medikament, um die Schilddrüse besser in Schach zu halten in Kombination mit zwei Tabletten Selen sowie ein Kombipräparat, das standardmäßig verschrieben wird und unter anderem Folsäure enthält. 

Die beiden Spritzen erhielt ich auf Rezept und sie waren dadurch sehr günstig. Das Schilddrüsenhormon ebenso. Die Nahrungsergänzungsmittel hingegen müssen privat gezahlt werden, wodurch der Preis entsprechend höher ist. Alle unsere Kosten werde ich so gut es geht mitschreiben und sie am Ende in übersichtlicher Form mit dir teilen.


„Tatsächlich war ich einfach müde …
müde von dieser ewigen Achterbahnfahrt, müde von all den Enttäuschungen, müde davon, immer wieder alles zu geben und doch mit leeren Händen dazustehen.“


Für unseren nächsten Termin am Freitag habe ich in der Apotheke ein weiteres Mittel bestellt, das dafür eingesetzt wird, den Eisprung zunächst zurückzuhalten. Möglicherweise muss ich bereits am Wochenende damit beginnen. Dieses Mittel ist ebenfalls privat zu zahlen und ist dementsprechend teurer. Die Apothekerin war allerdings so lieb und sagte mir, dass sie es wieder zurücksenden können, falls ich es doch nicht benötige – immerhin birgt jeder Termin Überraschungen und nie ist klar, ob es wirklich weiter geht.

Bisher vertrug ich alles recht gut. Ab und zu spürte ich im Unterleib ein leichtes Kribbeln und einen leichten Druck – hoffentlich die fleißigen Eierstöcke?! Sonst war alles okay.

Die Hoffnung bleibt – aber immer nur in Maßen

Da ich geglaubt hatte, dass ich kaum noch Hoffnung in mir trug und fast schon wie auf Autopilot weiter machte, war es doch faszinierend zu beobachten, wie schnell sich das Vertrauen wieder zeigte – zumindest für den Moment. Und dafür bin ich so dankbar, denn zumindest macht es alles ein wenig leichter. 

Allerdings hatte diese Hoffnung auch ihre Grenzen, und die bestanden immer im nächsten Termin. Nie hätte ich es gewagt darüber hinaus zu hoffen, gar daran zu glauben, dass wir tatsächlich eine Eizelle einsetzen können, geschweige denn am Ende einen positiven Test in der Hand zu halten oder irgendwann unser Baby in den Armen halten zu dürfen. 

Vor diesen Gedanken hatte ich inzwischen viel zu viel Angst. Angst, dass sie uns Unglück bringen, Angst vor der Enttäuschung.

Aber immerhin, ein kleiner Funke Hoffnung flammte wieder auf und mit ihm kam mehr Leichtigkeit und Freude in dieser sonst schon mehr als ausreichend herausfordernden Zeit. Das war ein schönes Gefühl.

Voller Motivation alles „richtig“ zu machen, versuchte ich sofort wieder, sämtliche Informationen darüber zusammenzusammeln, was ich vielleicht noch tun konnte, um meinen Körper so gut wie möglich zu unterstützen. 

Also machte ich am Abend warme Rizinusölumschläge auf dem Bauch, die die Durchblutung fördern sollen, und mein Mann massierte liebevoll die passenden Reflexzonen am Fuß. Ich begann meine Yoga-Praxis wieder sanfter werden zu lassen und mich auf Übungen aus dem Kinderwunschyoga zu konzentrieren. Auch Meditationen, positive Affirmationen und Visualisierungen baute ich hin und wieder in meinen Alltag ein. Alkohol ließ ich ganz weg, den Kaffee fuhr ich auf ein Minimum herunter und auch den Zucker versuchte ich zu reduzieren.

Ob das alles etwas bringt? Das werde ich wohl nie erfahren …

Wahrscheinlich ist es viel mehr ein Versuch, zumindest irgendetwas an diesem Prozess kontrollieren zu können. Das Gefühl zu haben, in irgendeiner Form Einfluss nehmen zu können, „Gutes“ zu tun. Oder auch nur, den unguten Gedanken vorzubeugen „Hätte ich doch bloß …“ oder „Damit habe ich unsere Chance kaputt gemacht …“. Obwohl ich davor noch nie so richtig sicher war.

Der zweite Ultraschalltermin

Am Freitag, dem 6. Zyklustag, hatten wir unseren zweiten Ultraschalltermin, durch Zufall wieder beim gleichen Arzt. Die Schleimhaut – mein Sorgenkind – entwickelte sich erstmal gut. Schlechte Nachrichten gab es dafür bei den Eizellen. Im Grunde waren es nur drei, die sich ausreichend entwickelt hatten – eine äußerst magere Ausbeute.

Ob wir unter diesen Umständen überhaupt weiter machen möchten, fragte uns der Arzt. Was seine Empfehlung ist, fragten wir ihn. Bei diesen Dingen, weiß man einfach nie, was richtig und was falsch ist. Und natürlich fragten wir uns vor allem „Woran lag es?“. 

Der Arzt sagte uns, es ist damit zu rechnen, dass es bei einem neuen Versuch auch nicht besser wird. Mein Mann sagte hoffnungsvoll und aufbauend „Wir brauchen nur eine Gute!“. Und ich? Ich war enttäuscht und deprimiert und fragte mich, warum die Voraussetzungen trotz allem, was ich bereits getan und probiert hatte, einfach nicht besser werden wollten …

Aber aufgeben war für mich jetzt auch keine Option. Wir sind bis hier hin gekommen, jetzt wollen wir es zumindest „richtig“ versuchen. Und wenn das das Blatt ist, das wir ausgeteilt bekommen, dann werden wir so gut wir können, versuchen das Beste daraus zu machen. Die Hoffnung war da, der Kämpfergeist war geweckt. Und doch fühlte ich mich irgendwie dumpf, bezwungen, und war für den Rest des Tages kaum bei der Sache.

Drei Spritzen

Am Nachmittag holte ich also die neuen Spritzen aus der Apotheke ab, die ich für die nächsten drei Tage zusätzlich spritzen würde, um den Eisprung in Schach zu halten. Alles andere blieb wie gehabt.

Es war wichtig, sie immer ungefähr zur gleichen Zeit zu machen, aber vor allem durften 24 Stunden nicht überschritten werden. Etwas früher spritzen war also okay, etwas später spritzen nicht. Wieder kämpfte ich mich durch die italienische Packungsbeilage und meinte zumindest ein paar hilfreiche Hinweise aufgeschnappt zu haben: ein 45-Grad-Winkel wäre gut und am besten in den Oberschenkel.


„Und ich hatte Angst.
Riesige Angst, wieder enttäuscht zu werden.“


Also los … erst für die beiden „gewohnten“ Spritzen eine neue Stelle am Bauch suchen, dann die neue Spritze in den Oberschenkel. Sie brannte schon beim Stechen und es dauerte nicht lang, dann wurde alles rot und es bildeten sich Pusteln – war das eine allergische Reaktion? Und vor allem, war das normal?

Alles Grübeln half nichts, es war Samstag und ich konnte ohnehin niemanden fragen. Nach einiger Zeit beruhigte sich die Haut dann wieder. Und da ich gar keine andere Option hatte, machte ich an den folgenden Tagen weiter – immer mit der gleichen Reaktion.

Der dritte Ultraschalltermin

Am Montag, den 9. Zyklustag, wurde ich zunächst ins Labor geschickt, um ein allgemeines Blutbild zu machen, Gerinnungswerte zu prüfen und auch die Höhe von Östradiol und Progesteron zu testen. Wozu die Werte genau benötigt wurden, wurde mir nicht gesagt.

Beim anschließenden Termin war eine andere Ärztin dort, die wir allerdings auch schon kannten. Sofort wurde ein Ultraschall gemacht, um zu schauen, wie sich alles entwickelt hatte. Die Eizellen sind weiter herangewachsen. Die Schleimhaut jedoch kaum. Die Möglichkeit abzubrechen, wurde nicht mehr erwähnt, stattdessen wurden ganz selbstverständlich die nächsten Schritte besprochen.

Am Donnerstag erfolgt die Entnahme der Eizellen – unter Narkose. Morgen werde ich also pünktlich um 20 Uhr das Mittel spritzen, das den Eisprung genau zur richtigen Zeit auslösen soll. Eine Vaginalspülung ist ebenfalls zu machen. Zusätzlich nehme ich ab sofort täglich zwei Tabletten eines Östrogenpräparats, das die Schleimhaut dazu anregen soll, sich doch noch ein bisschen mehr aufzubauen. 

Und so sind es am Dienstag schließlich vier Spritzen, die ich mir gebe – drei am Morgen und eine am Abend. Ab Mittwoch wird es dafür ruhiger, da bleibt nur noch eine, die ich vorerst immer weiter nehmen werde, und zwar das Heparin.

Grundsätzlich vertrage ich zum Glück alles sehr gut. Es gibt keine blauen Flecken, keine offensichtlichen Reaktionen am und im Körper und auch auf mein emotionales Gleichgewicht scheinen die Medikamente recht wenig Auswirkungen zu haben.

Emotional ist es aber natürlich trotzdem eine ungeheure Achterbahnfahrt.

Wir hangeln uns von Termin zu Termin, gehen Schritt für Schritt und sind froh und dankbar über jede noch so kleine positive Nachricht auf diesem Weg. Immer gefasst auf schlechte Nachrichten, immer gefasst darauf, abbrechen zu müssen, und uns der alles andere als optimalen Umstände vollkommen bewusst. 

Und doch haben wir stets das nächste Ziel vor Augen, den nächsten kleinen Schritt, den nächsten Termin, den es zu überstehen gilt – und sind voller Hoffnung, trotz allem weiter machen zu können. Weiter erlauben wir uns noch gar nicht zu denken …

Die Entnahme der Eizellen

Es ist Donnerstag, der 12. Zyklustag und unser großer Tag. Um 7:15 Uhr sollen wir uns auf der Station einfinden. Es dauert nicht lang, dann nehmen mich die Schwestern in Empfang und es ist Zeit, uns für den Moment zu trennen – während ich auf den Eingriff vorbereitet werde, wird mein Mann auf der Ambulanz erwartet, um seine Spermien abzugeben.

Beides passiert fast zeitgleich. Um 7:40 Uhr werde ich in den OP-Saal geschoben, gegen 8:00 Uhr erhalte ich die Narkose, die mich in Sekundenschnelle wegspült, und schon um 8:30 Uhr wache ich langsam wieder auf. Mein Mann ist zu dieser Zeit auch längst wieder raus. 

Das Wichtigste ist erstmal geschafft – ab jetzt können wir nur noch ganz fest hoffen.

Wirklich wach bin ich noch nicht, doch schlafen kann ich auch nicht mehr und so döse ich die meiste Zeit einfach nur vor mich hin. Schmerzen habe ich zum Glück nur leichte, fast mehr ist es ein unangenehmer Druck. Aber dennoch ist es genug, dass ich mich – auch als ich später aufstehe – nur sehr langsam und vorsichtig bewege.

Essen und Trinken darf ich nach ca. einer Stunde und auch mein Mann darf für einen Moment zu mir. Entlassen werde ich dann kurz nach 12 Uhr mit einem kurzen Gespräch bei der Ärztin, die auch die Eizellen entnommen hat. Dann dürfen wir nach Hause und es ist Schonzeit angesagt. Ab heute Abend werde ich beginnen, zusätzlich Progesteron zu nehmen.

2 Eizellen haben wir erhalten – die dritte war leider leer. Sollten sie sich befruchten und gut entwickeln, wird am Montag oder Dienstag der Transfer durchgeführt. Morgen werde ich einen Anruf von den Biologen erhalten, die mir mitteilen, wie sich bis dahin alles entwickelt hat, und wie es weiter gehen wird.

Die Schleimhaut hat sich nochmal um wenige Millimeter hochgekämpft, und ist jetzt bei ca. 6 mm. Alles andere als wünschenswert, für die Ärzte aber kein Grund, es nicht jetzt zu probieren. Sie gehen davon aus, dass es bei mir nun einmal so ist, und dass das die besten Voraussetzungen sind, die wir kriegen werden, auch wenn sie unter dem für eine Einnistung wünschenswerten Mindestwert liegen.

So weit also so gut. Wieder einen Schritt geschafft. Nochmal grünes Licht zum Weitermachen. 

Jetzt ruht unsere ganze Hoffnung auf diesen beiden winzigen Eizellen.


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