Carolin Pedoth begleitet Menschen auf einem Weg jenseits der Schulmedizin – körperorientiert, ganzheitlich und tief. Ein Gespräch über Blockaden, frühere Inkarnationen und die stille Weisheit des eigenen Körpers.
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Carolin Pedoth
„Unser Körper ist ein wundervolles, hochintelligentes System – und wir dürfen ihm endlich vertrauen.“
Wer mit dem Thema Kinderwunsch unterwegs ist, hat meistens schon viele Wege hinter sich. Arztbesuche, Behandlungen, Hoffnungen – und immer wieder Pausen, in denen man sich fragt: Gibt es noch etwas, das ich übersehen habe? Carolin Pedoth aus Eppan in Südtirol begleitet Menschen genau in dieser Frage. Und ihre Antwort reicht weiter als die meisten erwarten würden.
Sie ist Ergotherapeutin, Cranio-Sacral-Therapeutin, Energiearbeiterin – und wie sie selbst sagt: eine Vermittlerin zwischen Körper, Seele und dem, was über den Verstand hinausgeht. Seit über 15 Jahren begleitet sie Menschen auf ihrem ganz persönlichen Weg.
„Ich bin mit der Schulmedizin gestartet und habe dann aus Erfahrung gemerkt, dass es Sinn macht und effizient ist auch die energetische Ansätze mit einfließen zu lassen.“
Cranio-Sakral-Therapie
Eine sanfte Körpertherapie, bei der mit minimalem Druck (etwa 5 Gramm) an Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein gearbeitet wird. Ziel ist es, den natürlichen Rhythmus der Gehirnflüssigkeit zu harmonisieren – und so Blockaden im Nervensystem, im Hormonsystem und in den inneren Organen zu lösen.
„Cranium“ = Schädel · „Sacrum“ = Kreuzbein
Der Körper hört nicht auf beim Körper
Was Carolin anders macht als viele andere: Sie schaut nicht nur auf Muskeln, Organe oder Hormonspiegel. In ihrer Arbeit denkt sie den Menschen in Schichten – ein physisches, ein emotionales, ein mentales und ein spirituelles Feld. Und dazu das systemische Feld: die Verbindung zur Herkunftsfamilie, zu den Ahnen, zu dem, was über Generationen weitergegeben wird.
„Beim Thema Kinderwunsch schaue ich immer: Was sind die Themen, die in meinem Leben noch nicht gelöst sind – die dem entgegenstehen?“
Das klingt vielleicht fremd. Vielleicht sogar ein bisschen zu weit weg von allem, was man kennt. Carolin weiß das – und sie sagt es offen: Auch sie selbst hätte früher darüber gelacht. Bis sie eines Tages mitten in einer Behandlung etwas wahrnahm, das über das Physische hinausging. Und danach konnte sie nicht mehr so tun, als hätte sie es nicht gesehen.
„Ich habe wahrgenommen: auf einmal lösen sich, um bildlich zu sprechen, schwarze Wolken um die Nieren – und danach sagt die Klientin: Ich fühle mich wie neu geboren.“
Was bei Endometriose, Hormonen und alten Gelübden passiert
Cranio-Sacral-Therapie ist für sich allein schon eine sanfte, tiefwirkende Methode – sie arbeitet mit feinen Impulsen am Schädel und Kreuzbein, löst Spannungen im Nervensystem und kann das Hormonsystem auf erstaunliche Weise unterstützen. Carolin kombiniert sie mit Auraarbeit, mit dem Blick auf Seelen-Themen, auf systemische Verstrickungen.
Was das konkret bedeuten kann? Zum Beispiel alte Gelöbnisse lösen – Keuschheitsgelübde aus früheren Inkarnationen, Gelübde die menschliche Liebe nicht zu leben. Oder energetische Bindungen, die bis in die Gebärmutter reichen und deren Grundenergie beeinflussen. Oder eine belastende Wohnsituation, die energetisch mitschwingen und das Schwangerwerden erschweren kann.
„Wenn man davon ausgeht, dass wir frühere Inkarnationen hatten – dann kann es sehr hilfreich sein, alte Gelöbnisse und Gelübde zu lösen.“
Kein Plan von A nach B – sondern Begleitung
Wie sieht eine Sitzung bei Carolin aus? Es gibt kein festes Protokoll, keine Checkliste. Jede Begegnung beginnt mit einem Gespräch: Was sind die Ziele? Was steht gerade im Weg? Und – fast noch wichtiger – was ist schon da an Positivem, Nährendem, Unterstützendem? Denn das bekommt in ihren Sitzungen Raum, nicht nur das, was fehlt.
Dann darf sich die Frau auf die Liege legen. Die Arbeit mit der Aura und mit Cranio-Sacral verbindet sich – Seele und Körper gemeinsam. Am Ende ein Nachgespräch, ein Nachspüren. Und die gemeinsame Frage: Braucht es noch einmal? Oder ist es für jetzt abgeschlossen?
Über Sternenkinder und das Loslassen
Carolin selbst ist Mama eines Sternenkindes. Das macht diesen Teil ihrer Arbeit zu einem besonderen Herzensthema. Sie glaubt, dass schon in dem Moment, in dem ein kleines Leben beginnt – egal in welchem Stadium – ein Teil der Seele sich zu verbinden beginnt. Und dass genau diese Verbindung begleitet werden kann, wenn das Loslassen kommen muss.
„Loslassen ist für die Menschen ein ganz großes Thema. Und ich glaube, dass man da wunderbar unterstützend arbeiten kann.“
Und was, wenn man das alles gar nicht glaubt?
Carolin sagt es selbst: Man muss das nicht verstehen. Man muss damit nichts anfangen können. Was sie mitgibt ist einzig und allein der Hinweis – auf den eigenen Kompass. Das Bauchgefühl. Wenn es gut ist, kann man sich öffnen. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann ist das auch eine Antwort.
„Unser Körper ist zusammen mit unserem Energiesystem ein wundervolles, hochintelligentes System. Vertraut euch. Traut euch, alternative Wege zu gehen. Und manchmal passiert es auch durchs Leben selbst – durch eine Reise, einen Jobwechsel, einen neuen Freundeskreis – dass sich auf einmal alles öffnet.“